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Schulter

  • Arthroskopische Kalkentfernung 
  • Arthroskopische Rotatorenmanschettennaht
  • Arthroskopische Stabilisierung bei Schulterluxation
  • Offene Operationen bei großen Sehnenrekonstruktionen
  • Künstliches Schultergelenk

 

 

Bei degenerativen Schultererkrankungen steht die konservative Therapie wie Infiltrationen, Physiotherapie und Heilgymnastik an erster Stelle. Nur in etwa 25 Prozent der Fälle scheitert diese Therapiestufe und es muss eine operative Behandlung (meist eine operative Arthroskopie) durchgeführt werden.
Jüngere Patienten mit Beschwerden seitens einer immer wiederkehrenden Schulterverrenkung oder Rissen der Rotatorenmanschette oder der Bizepssehne sprechen auf konservative Behandlungen oft nicht an und müssen operiert werden.

Die Knochen der Schulter von vorne.

Kurze Anatomie des Schultergelenkes
Die knöchernen Bestandteile der Schulter sind das Schulterblatt, das Schlüsselbein und der Oberarmkopf.
Der Oberarmkopf wird in der scheinbar zu kleinen Pfanne durch einen meniskusähnlichen Ring (Labrum glenoidale) und starke Bänder, die in die Gelenkkapsel eingebettet sind, gehalten.
Ist eine dieser Strukturen gestört, kann der Oberarmkopf herausrutschen - siehe Schulterluxation.
Für die Bewegungen des Armes sind Muskeln und Sehnen verantwortlich, die in zwei Lagen von Schulterblatt und Schlüsselbein (und Brustkorb) zum Oberarm ziehen.
Die obere Schicht bildet der große Deltamuskel, die untere Schicht besteht aus drei Muskeln (vorne: Subscapularis, oben: Supraspinatus, hinten: Infraspinatus) und neigt häufig zu Störungen und Rissen.
Die untere Muskelschicht (Rotatorenmanschette) ist zwar schwächer als der große Deltamuskel, sie ist aber notwendig für eine "Vorspannung", ohne die der Deltamuskel nicht arbeiten kann.
Bei großen Rissen der Rotatorenmanschette kann der Arm nicht gehoben werden. Das Schulterdach, unter dem Einklemmungen (Engpass-Syndrom) der Weichteile vorkommen können, besteht aus dem Akromion, dem Rabenschnabelfortsatz (Caracoid) und dem dazwischen gespannten Band (Ligamentum coracoacromiale).

Wichtige Muskeln und Bänder der Schulter von vorne, Schnittebene für Abbildungen.